Micron Document
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<title>Lupe</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Lupe</span></h1>
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<p>Eine <b>Lupe</b> (bis ins 19. Jahrhundert auch im Deutschen <i>Loupe</i>, seit 1801 entlehnt von französisch <i>loupe</i> „gefasste Glaslinse als Vergrößerungsglas“, von lateinisch <i>lupa</i> „Wölfin“, „kreisförmige Geschwulst unter der Haut“<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>), auch <b>Vergrößerungsglas</b> oder <b>Brennglas</b> genannt, ist eine einfache konvexe <a href="Sammellinse" title="Sammellinse">Sammellinse</a> kleiner <a href="Brennweite" title="Brennweite">Brennweite</a> mit Fassung und Griff oder Vorrichtung zum Aufstellen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Befindet sich ein Gegenstand innerhalb der Brennweite <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f}">
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<mi>f</mi>
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/132e57acb643253e7810ee9702d9581f159a1c61.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.279ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle f}" loading="lazy"></span> erzeugt eine Lupe ein aufrechtes <a href="Virtuelles_Bild" title="Virtuelles Bild">virtuelles Bild</a> des Gegenstandes.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Die ältesten Funde von Vergrößerungsgläsern stammen aus der <a href="Bronzezeit" title="Bronzezeit">bronzezeitlichen</a> <a href="Mykenische_Kultur" title="Mykenische Kultur">mykenischen Kultur</a>. Seit dem <a href="Hellenismus" title="Hellenismus">Hellenismus</a> wurde der optische Effekt der Vergrößerung nachweislich in naturwissenschaftlichen Abhandlungen beschrieben. Der praktische Einsatz von Vergrößerungsgläsern in der griechisch-römischen Antike war vor allem die Feinschmiedekunst, ein Einsatz zur Korrektur von Sehschwächen ist dagegen nicht bekannt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein interessanter Fund eines Vergrößerungsglases aus dem 7. oder 6. Jahrhundert v. Chr. stammt etwa aus <a href="Ialysos_(Rhodos)" title="Ialysos (Rhodos)">Ialysos (Rhodos)</a>. Er ist heute im <a href="Arch%C3%A4ologisches_Museum_Rhodos" title="Archäologisches Museum Rhodos">Archäologischen Museum Rhodos</a> zu sehen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für das Mittelalter wird die Erfindung der Lupe als <a href="Optik" title="Optik">optische</a> Vorrichtung dem arabischen Gelehrten Abu Ali al-Hasan Ibn Al-Haitham (latinisiert <a href="Alhazen" title="Alhazen">Alhazen</a>) zugeschrieben (11. Jahrhundert, Schrift „<a href="Schatz_der_Optik" title="Schatz der Optik">Schatz der Optik</a>“). Der Minnesänger <a href="Konrad_von_W%C3%BCrzburg" title="Konrad von Würzburg">Konrad von Würzburg</a> richtete im 13. Jahrhundert folgende Verse an die Jungfrau Maria: „Ich habe dich verglichen mit einem krystallenen Stein ... Er hat in sich die große und gewaltige Art, daß nie eine Schrift so klein wäre, ihr Aussehen in ihm würde größer: Wenn dieser Stein sie überdachte und übergriffe, sofern ihn jemand dünn schliffe und auf die Schrift halten wollte, der sähe durch ihn die kleinen Buchstaben größer erscheinen.“<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Funktionsweise">Funktionsweise</h2></div>
<p>Durch eine Lupe erscheinen Objekte größer, die sich jenseits des Betrachters zwischen Lupe und <a href="Brennebene" class="mw-redirect" title="Brennebene">Brennebene</a> (also innerhalb der <a href="Brennweite" title="Brennweite">Brennweite</a>) befinden. Diese Wirkung einer Lupe ergibt sich zum einen daraus, dass man mit ihr aus kürzerer Distanz auf einem Gegenstand <a href="Akkommodation_(Auge)" title="Akkommodation (Auge)">akkommodieren</a> kann, als es mit dem <a href="Freisichtigkeit" class="mw-redirect" title="Freisichtigkeit">freisichtigen Auge</a> möglich wäre. Zum anderen liefert die Lupe ein vergrößertes virtuelles Bild. Der zweite Effekt wird auch zur Bestimmung der <a href="Vergr%C3%B6%C3%9Ferung_(Optik)" title="Vergrößerung (Optik)">Vergrößerung</a> (<a href="#Bestimmung_der_Vergrößerung">siehe unten</a>) herangezogen.
</p><p>Als <a href="Sehhilfe" title="Sehhilfe">Sehhilfe</a> benutzt, gleicht sie <a href="Hyperopie" class="mw-redirect" title="Hyperopie">Hyperopie</a> (Weitsichtigkeit) oder <a href="Presbyopie" title="Presbyopie">Presbyopie</a> (Alterssichtigkeit) aus, da das Auge bei Lupendurchsicht auf Unendlich akkommodieren kann (dies wird von den Betroffenen oft als entspannend empfunden). Dabei sollte die Benutzung einer Lupe, bei der der Betrachter ein vergrößertes virtuelles Bild sieht, nicht mit der Korrektur einer Hyperopie oder Presbyopie verwechselt werden. Bei der Korrektur ist die verwendete <a href="Linse_(Optik)" title="Linse (Optik)">Linse</a> ebenfalls eine Konvexlinse, hier aber mit deutlich größerer Brennweite bzw. mit kleinerer <a href="Brechkraft" class="mw-redirect" title="Brechkraft">Brechkraft</a> („Dioptriewert“) und wird als Brille oder Kontaktlinse direkt vor dem Auge getragen. Die Linse der Brille bzw. die Kontaktlinse bildet dabei mit dem optischen Apparat des Auges ein Linsensystem oder eine funktionelle Einheit.
</p><p>Im Gegensatz zur Brille muss die Lupe bei Hyperopie oder Presbyopie auch nicht angepasst werden. Daher kann jede Leselupe auch immer als Notbehelf für eine fehlende Brille oder Kontaktlinse verwendet werden. <a href="Myopie" class="mw-redirect" title="Myopie">Myopie (Kurzsichtigkeit)</a> kann mit einer Lupe nicht korrigiert werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Konstruktion_des_virtuellen_Bildes">Konstruktion des virtuellen Bildes</h2></div>

<p>Bei der Konstruktion des virtuellen Bildes (s. Abb.) bedient man sich zweier Strahlen, die von einem Punkt des Gegenstandes (hier: von der Pfeilspitze des Objekts) ausgehen: Der „Hauptstrahl“ – also jener Strahl, der durch den Mittelpunkt der Linse geht – erfährt näherungsweise keine Brechung. Der „Parallelstrahl“ (in der Abbildung blau) wird durch Brechung der Linse zum „Brennstrahl“, geht also durch den Brennpunkt. Der Betrachter, der sich in der Abbildung rechts von der Linse befindet, geht von der geradlinigen Ausbreitung des Lichts aus. Für ihn scheint also das Licht von der Stelle auszugehen, wo sich die zurückverfolgten roten Linien kreuzen. Also befindet sich die Pfeilspitze des virtuellen Bildes genau dort.
</p><p>Der Gegenstand muss sich innerhalb der Brennweite <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f}">
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/132e57acb643253e7810ee9702d9581f159a1c61.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.279ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle f}" loading="lazy"></span> befinden (<span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle s_{1}\leq f}">
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/08fba2e0f7710d245c30ae993d8e281d12d51792.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:6.522ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle s_{1}\leq f}" loading="lazy"></span>), um ihn durch die Lupe vergrößert zu sehen. Optimal wird die Lupe gehalten, wenn er im Brennpunkt steht (<span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle s_{1}=f}">
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<mn>1</mn>
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/21a6717702e0d2428a292c3c694ef1a35948b0bb.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:6.522ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle s_{1}=f}" loading="lazy"></span>). Die Strahlen verlaufen dann parallel. Der Gegenstand scheint unendlich weit weg zu sein und das Auge kann entspannt auf große Entfernung <a href="Akkommodation_(Auge)" title="Akkommodation (Auge)">akkommodieren</a>. Die Vergrößerung ergibt sich aus dem Verhältnis des Sehwinkels mit und ohne Sehhilfe. Als Bezugsgröße wird oft die <a href="Deutliche_Sehweite" class="mw-redirect" title="Deutliche Sehweite">deutliche Sehweite</a> gewählt.
</p>
<div style="clear:right;"></div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Lupentypen_und_verwandte_Geräte"><span id="Lupentypen_und_verwandte_Ger.C3.A4te"></span>Lupentypen und verwandte Geräte</h2></div>
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><div class="thumb tright vl-mehrere-bilder" style="width:232px;"><div class="thumbinner"><div><div class="thumbimage"><span typeof="mw:File"></span></div></div><div><div class="thumbimage"><span typeof="mw:File"></span></div></div>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="thumbcaption" style="clear:both;text-align:left;">Spezialformen: Oben Folien- bzw. Scheckkartenlupe (<a href="Fresnellinse" class="mw-redirect" title="Fresnellinse">Fresnellinse</a>), unten Kugelschreiber mit eingebautem Lesestab.</div></div></div>
<p>Neben speziellen Lupen, wie Lesestäben (Lupe mit direkter Auflage auf das Lesegut und Vergrößerung in einer Dimension), <a href="Lesestein_(Optik)" title="Lesestein (Optik)">Lesesteinen</a> (ebenfalls mit direkter Auflage aber zweidimensionaler Vergrößerung), <a href="Messlupe" title="Messlupe">Messlupen</a> wie zum Beispiel <a href="Fadenz%C3%A4hler" title="Fadenzähler">Fadenzählern</a>, <a href="Uhrmacherlupe" title="Uhrmacherlupe">Uhrmacherlupen</a>, <a href="Lupenbrille" title="Lupenbrille">Lupenbrillen</a>, Lupen mit komplexen Linsensystemen (<a href="Aplanat" title="Aplanat">Aplanate</a>, <a href="Achromat" title="Achromat">Achromate</a> und so weiter), Scheckkartenlupen (<a href="Fresnellinse" class="mw-redirect" title="Fresnellinse">Fresnellinse</a>) und vielen anderen, gibt es zwei grundsätzliche Typen, die sich vor allem in ihrer Anwendung unterscheiden:
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Leselupe">Leselupe</h3></div>
<p>Leselupen vergrößern meist 2- bis 6-fach. Ein weiteres Kennzeichen ist ihr relativ großes Sichtfeld aufgrund eines großen Linsendurchmessers. Dieses große Sichtfeld erlaubt es, bei konstantem Abstand zwischen Leselupe und Lesegut (Objekt) einen großzügigen und variablen Abstand zwischen Leselupe und Kopf (Augen) einzunehmen. Lesen ist daher in bequemer Haltung möglich. Bei genügend Abstand zwischen Leselupe und Augen sowie bei geringer Vergrößerung ist dreidimensionales Sehen möglich.
</p><p>Während die klassische Leselupe eine große Linse mit Metallfassung und Haltegriff darstellt (man denke an das typische Erscheinungsbild von <a href="Sherlock_Holmes" title="Sherlock Holmes">Sherlock Holmes</a> mit Lupe – pikanterweise verwendet er in den Darstellungen immer eine Leselupe statt einer Detaillupe), sind moderne Leselupen oft mit Beleuchtung (Leuchtlupen), Abstandhalter oder sonstigen Vorrichtungen versehen.
</p><p><a href="Lesestein_(Optik)" title="Lesestein (Optik)">Lesesteine</a> und Lesestäbe (letztere vergrößern als Zylinderlinse nur in einer Dimension) sind auf der Unterseite plan und werden direkt auf das Lesegut aufgelegt. Damit ist der Abstand zwischen Lesegut und lupenwirksamer gewölbter Oberseite festgelegt und kein Zittern der Hand kann stören. Diese Lesesteine sind ihrem Volumen entsprechend schwer.
</p>
<div class="thumb centered vl-mehrere-bilder" style="width:522px;"><div class="thumbinner"><div class="vl-mehrere-bilder-horizontal" style="width:254px;"><div class="thumbimage"><span typeof="mw:File"></span></div></div><div class="vl-mehrere-bilder-horizontal" style="width:254px;"><div class="thumbimage"><span typeof="mw:File"></span></div></div><div style="clear:both;"></div>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="thumbcaption" style="clear:both;text-align:left;">Leselupe: Der Fokuspunkt liegt bei einer Leselupe für das menschliche Auge scheinbar weiter entfernt (Objekte in der Brennebene unendlich), wodurch der Betrachter entweder die Lupe scharf sieht, oder den vergrößert dargestellten Inhalt</div></div></div>
<div style="clear:right;"></div>
<div class="thumb tright vl-mehrere-bilder" style="width:232px;"><div class="thumbinner"><div><div class="thumbimage"><span typeof="mw:File"></span></div></div><div><div class="thumbimage"><span typeof="mw:File"></span></div></div>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="thumbcaption" style="clear:both;text-align:left;">Detaillupe: Oben eine gängige Bauform und unten deren praktischer Einsatz. Da das Auge beim Betrachten des virtuellen Bildes auf die Ferne adaptiert, ist es möglich und sinnvoll, die Lupe sehr nah an das Auge heranzuführen, wodurch sich das Sichtfeld erheblich vergrößert.</div></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Detaillupe">Detaillupe</h3></div>

<p>Die Detaillupe hat eine typische Vergrößerung von 5- bis 15-fach – bei sehr guter Qualität auch etwas darüber. Die Linse hat einen kleinen Durchmesser (etwa 1–3&nbsp;cm), wodurch das Sichtfeld sehr klein ist.
</p><p>Diese kleine Bauform erfordert eine völlig andere Arbeitsweise mit der Detaillupe als mit der Leselupe. Während hier der Abstand zwischen dem Objekt und der Lupe ebenfalls fix ist, versucht man durch einen sehr kleinen Abstand zwischen Lupe und Auge ein größeres Gesichtsfeld zu erhalten. Ein typischer Fall ist die <a href="Uhrmacherlupe" title="Uhrmacherlupe">Uhrmacherlupe</a>, die direkt vor dem Auge eingeklemmt wird. Aber auch andere Detaillupen, (zum Beispiel Lupen zur Naturbeobachtung von Gesteinen und Mineralen im Gelände, oder Blüten und Insekten im Freiland) werden direkt ans Auge herangeführt, um ein größeres Gesichtsfeld zu ermöglichen. Der korrekte Umgang mit solchen Lupen erfordert meist etwas Übung, da man es normalerweise nicht gewohnt ist, Objekte direkt vor dem Auge zu platzieren.
</p><p>Dreidimensionales Sehen ist hier nicht möglich. An dieser Stelle sei aber auf <a href="Lupenbrille" title="Lupenbrille">Lupenbrillen</a> oder spezielle und entsprechend teure binokulare Lupen verwiesen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Messung_/_Berechnung_der_Brennweite"><span id="Messung_.2F_Berechnung_der_Brennweite"></span>Messung / Berechnung der Brennweite</h2></div>

<p>Die Brennweite einer Lupe bestimmt deren Vergrößerung und ist damit deren wichtigste Kenngröße. Um die Vergrößerung zu berechnen (siehe unten), muss daher die Brennweite bekannt sein.
</p><p>Bei Sonnenlicht lässt sich die Brennweite für den Alltag hinreichend genau bestimmen, indem mit Hilfe der Lupe der kreisförmige Lichtfleck, den sie beim Abbilden auf ein Blatt Papier erzeugt, minimiert wird und dabei der Abstand zwischen Lupe und Papier gemessen wird. Dieser Abstand entspricht der Brennweite. Ist kein Sonnenlicht verfügbar, lässt sich die Brennweite auch über das (reelle, kopfstehende) Bild weit entfernter Gegenstände messen, etwa anhand des Bildes eines Fensters im Rauminneren (siehe rechts).
</p><p>Ein weiteres reines Messverfahren ist die Bestimmung der Brennweite mittels <a href="Autokollimation" title="Autokollimation">Autokollimation</a>.
</p><p>Exakt berechnen (eine entsprechend gute Messung vorausgesetzt) lässt sich die Brennweite nach mehreren Verfahren:
</p>
<ul><li>mit der <a href="Newtonsche_Abbildungsgleichung" title="Newtonsche Abbildungsgleichung">Newtonschen Abbildungsgleichung</a> (diese lässt sich aus der <a href="Linsengleichung" title="Linsengleichung">Linsengleichung</a> ableiten)</li>
<li>mit dem <a href="Bessel-Verfahren" title="Bessel-Verfahren">Bessel-Verfahren</a></li>
<li>mit dem <a href="Abbe-Verfahren" title="Abbe-Verfahren">Abbe-Verfahren</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bestimmung_der_Vergrößerung"><span id="Bestimmung_der_Vergr.C3.B6.C3.9Ferung"></span>Bestimmung der Vergrößerung</h2></div>
<p>Die (quantitative) Vergrößerung einer Lupe wird relativ zur Betrachtung aus der <a href="Deutliche_Sehweite" class="mw-redirect" title="Deutliche Sehweite">deutlichen Sehweite</a> (auch Normsehweite genannt) <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle s_{0}=250\,{\text{mm}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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<mi>s</mi>
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<mn>0</mn>
</mrow>
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<mo>=</mo>
<mn>250</mn>
<mspace width="thinmathspace"></mspace>
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<mtext>mm</mtext>
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</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle s_{0}=250\,{\text{mm}}}</annotation>
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</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/3e84e54b5fb68d274bf3267db92837fb24902256.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:12.989ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle s_{0}=250\,{\text{mm}}}" loading="lazy"></span> als Bezugsgröße angegeben.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Ein Gegenstand erscheint in dieser Entfernung unter dem Winkel <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \alpha }">
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</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/b79333175c8b3f0840bfb4ec41b8072c83ea88d3.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.488ex; height:1.676ex;" alt="{\displaystyle \alpha }" loading="lazy"></span> (in der nebenstehenden Abbildung <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \varphi _{0}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
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<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \varphi _{0}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/6cf63e8f16cefbe25d3d028fbb464a8c4a53cc7b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:2.574ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle \varphi _{0}}" loading="lazy"></span> genannt; außerdem entspricht in der Abbildung die deutliche Sehweite dem Abstand <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle d}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>d</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle d}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e85ff03cbe0c7341af6b982e47e9f90d235c66ab.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.216ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle d}" loading="lazy"></span>):
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \tan \alpha ={\frac {G}{s_{0}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>tan</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
<mi>α<!-- α --></mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>G</mi>
<msub>
<mi>s</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \tan \alpha ={\frac {G}{s_{0}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/2939f776a0bbd8cffc909a2990b1739e3b4f1d6b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.171ex; width:11.314ex; height:5.676ex;" alt="{\displaystyle \tan \alpha ={\frac {G}{s_{0}}}}" loading="lazy"></span></dd>
<dd>mit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle G}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>G</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle G}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/f5f3c8921a3b352de45446a6789b104458c9f90b.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.827ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle G}" loading="lazy"></span>: Objektgröße (Gegenstandsgröße) in mm</dd></dl>
<p>Das Auge ist entspannt, wenn es auf große Entfernung akkommodiert. Das ist der Fall für eine große <a href="Bildweite" title="Bildweite">Bildweite</a> <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle s_{2}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>s</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle s_{2}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d4b9a7acc0ae8f54da4b7f4eef2c777d44faecd4.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.145ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle s_{2}}" loading="lazy"></span>. Sie nimmt zu, wenn sich die Gegenstandsweite <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle s_{1}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>s</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle s_{1}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/eb8baad278d51283e0ef3c99898d583cf2c8a8fd.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.145ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle s_{1}}" loading="lazy"></span> der <a href="Brennweite" title="Brennweite">Brennweite</a> <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>f</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/132e57acb643253e7810ee9702d9581f159a1c61.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:1.279ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle f}" loading="lazy"></span> der Lupe nähert.
</p><p>Im Grenzfall <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle s_{1}=f}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>s</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>1</mn>
</mrow>
</msub>
<mo>=</mo>
<mi>f</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle s_{1}=f}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/21a6717702e0d2428a292c3c694ef1a35948b0bb.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:6.522ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle s_{1}=f}" loading="lazy"></span> erscheint das vergrößerte Bild unter dem Winkel <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \alpha _{v}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>α<!-- α --></mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>v</mi>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \alpha _{v}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/428b8c2b694e64a025c405eabf5205d6552acd1e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:2.517ex; height:2.009ex;" alt="{\displaystyle \alpha _{v}}" loading="lazy"></span> (in der Abbildung <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \varphi }">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>φ<!-- φ --></mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \varphi }</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/33ee699558d09cf9d653f6351f9fda0b2f4aaa3e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.838ex; width:1.52ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle \varphi }" loading="lazy"></span> genannt):
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle \tan \alpha _{v}={\frac {B}{s_{2}}}={\frac {G}{f}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>tan</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
<msub>
<mi>α<!-- α --></mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>v</mi>
</mrow>
</msub>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>B</mi>
<msub>
<mi>s</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>2</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mi>G</mi>
<mi>f</mi>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle \tan \alpha _{v}={\frac {B}{s_{2}}}={\frac {G}{f}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/5e07b2cb516adf8c167ab3eebcc772b5427b33dc.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.338ex; width:18.105ex; height:5.843ex;" alt="{\displaystyle \tan \alpha _{v}={\frac {B}{s_{2}}}={\frac {G}{f}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Für die Vergrößerung <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle V}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>V</mi>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle V}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/af0f6064540e84211d0ffe4dac72098adfa52845.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.787ex; height:2.176ex;" alt="{\displaystyle V}" loading="lazy"></span> folgt:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v={\frac {\tan \alpha _{v}}{\tan \alpha }}={\frac {\frac {G}{f}}{\frac {G}{s_{0}}}}={\frac {s_{0}}{f}}={\frac {250\,{\text{mm}}}{f}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<mi>v</mi>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mi>tan</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
<msub>
<mi>α<!-- α --></mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mi>v</mi>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mrow>
<mi>tan</mi>
<mo>⁡<!-- ⁡ --></mo>
<mi>α<!-- α --></mi>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mfrac>
<mi>G</mi>
<mi>f</mi>
</mfrac>
<mfrac>
<mi>G</mi>
<msub>
<mi>s</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<msub>
<mi>s</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
<mi>f</mi>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mn>250</mn>
<mspace width="thinmathspace"></mspace>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>mm</mtext>
</mrow>
</mrow>
<mi>f</mi>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v={\frac {\tan \alpha _{v}}{\tan \alpha }}={\frac {\frac {G}{f}}{\frac {G}{s_{0}}}}={\frac {s_{0}}{f}}={\frac {250\,{\text{mm}}}{f}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/e912dad790faf13498a6230d8fc5d6da024bd4cf.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -3.671ex; width:35.46ex; height:8.676ex;" alt="{\displaystyle v={\frac {\tan \alpha _{v}}{\tan \alpha }}={\frac {\frac {G}{f}}{\frac {G}{s_{0}}}}={\frac {s_{0}}{f}}={\frac {250\,{\text{mm}}}{f}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<p>Diese Berechnung geht davon aus, dass das Auge entspannt, d. h. unendlich-akkommodiert ist. Es entsteht dann gerade kein virtuelles Bild.
Strengt man das Auge jedoch mit an, kann man den Gegenstand praktisch näher an die Lupe heranbringen, so dass ein virtuelles Bild in der Entfernung der minimalen Sehweite <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f_{\text{nah}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>nah</mtext>
</mrow>
</msub>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f_{\text{nah}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/cdd5029c76505237f33f0177c11715285505774e.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:4.021ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle f_{\text{nah}}}" loading="lazy"></span> des betreffenden Auges entsteht. Die Lupe muss sich dazu nah am Auge befinden, die Brechkräfte von Lupe und dem nah-akkommodierten Auge addieren sich und die Vergrößerung beträgt:
</p>
<dl><dd><span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v'={\frac {s_{0}}{f}}+{\frac {s_{0}}{f_{\text{nah}}}}=s_{0}{\frac {f+f_{\text{nah}}}{f\cdot f_{\text{nah}}}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>v</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
<mo>=</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<msub>
<mi>s</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
<mi>f</mi>
</mfrac>
</mrow>
<mo>+</mo>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<msub>
<mi>s</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
<msub>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>nah</mtext>
</mrow>
</msub>
</mfrac>
</mrow>
<mo>=</mo>
<msub>
<mi>s</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mn>0</mn>
</mrow>
</msub>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mfrac>
<mrow>
<mi>f</mi>
<mo>+</mo>
<msub>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>nah</mtext>
</mrow>
</msub>
</mrow>
<mrow>
<mi>f</mi>
<mo>⋅<!-- ⋅ --></mo>
<msub>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>nah</mtext>
</mrow>
</msub>
</mrow>
</mfrac>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v'={\frac {s_{0}}{f}}+{\frac {s_{0}}{f_{\text{nah}}}}=s_{0}{\frac {f+f_{\text{nah}}}{f\cdot f_{\text{nah}}}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/7646c93d252c7ea126dc1ef0fb77cd5e8e86b0ed.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -2.338ex; width:29.809ex; height:5.843ex;" alt="{\displaystyle v'={\frac {s_{0}}{f}}+{\frac {s_{0}}{f_{\text{nah}}}}=s_{0}{\frac {f+f_{\text{nah}}}{f\cdot f_{\text{nah}}}}}" loading="lazy"></span></dd></dl>
<dl><dt>Beispiel 1</dt>
<dd></dd></dl>
<p>Eine Lupe mit der Brennweite 50&nbsp;mm erlaubt es, einen Gegenstand aus der Entfernung von 50&nbsp;mm zu betrachten, statt aus der Entfernung der deutlichen Sehweite von 250&nbsp;mm.
Nach der Definition vergrößert die Lupe 5-fach (<span style="white-space:nowrap">v = 250 mm/50 mm</span>). Das nah-akkommodierte Auge eines jungen oder kurzsichtigen Menschen mit <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f_{\text{nah}}=100\,{\text{mm}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>nah</mtext>
</mrow>
</msub>
<mo>=</mo>
<mn>100</mn>
<mspace width="thinmathspace"></mspace>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>mm</mtext>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f_{\text{nah}}=100\,{\text{mm}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/70c7b39546415bf6a315fc61ab37f7e37cf78568.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:14.866ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle f_{\text{nah}}=100\,{\text{mm}}}" loading="lazy"></span> erlaubt praktische Vergrößerungen bis 7,5-fach, bei <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f_{\text{nah}}=500\,{\text{mm}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>nah</mtext>
</mrow>
</msub>
<mo>=</mo>
<mn>500</mn>
<mspace width="thinmathspace"></mspace>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>mm</mtext>
</mrow>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f_{\text{nah}}=500\,{\text{mm}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/ce02d12efd7514236a139248421187d8855633dc.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:14.866ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle f_{\text{nah}}=500\,{\text{mm}}}" loading="lazy"></span> bis 5,5-fach.
</p>
<dl><dt>Beispiel 2</dt>
<dd></dd></dl>
<p>Häufig wird bei Lupen folgende Umrechnung zwischen Vergrößerung und Brennweite (in dpt) angegeben:
</p><p>Vergrößerung = (Dioptrien/4) + 1
</p><p>Diese Beziehung ergibt sich unmittelbar aus der Beziehung von <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v'}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msup>
<mi>v</mi>
<mo>′</mo>
</msup>
</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v'}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/19f1c5b0af1f30c41cb8bc0ba3bfea98681da268.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:1.812ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle v'}" loading="lazy"></span>, wenn das Auge in <i>deutlicher Sehweite</i> von 250 mm akkommodiert. Dann ist <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle f_{\text{nah}}=250\,{\text{mm}}}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
<msub>
<mi>f</mi>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>nah</mtext>
</mrow>
</msub>
<mo>=</mo>
<mn>250</mn>
<mspace width="thinmathspace"></mspace>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mtext>mm</mtext>
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</mstyle>
</mrow>
<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle f_{\text{nah}}=250\,{\text{mm}}}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/ecfba18cac7cd34196fbd33660666f0a8109c817.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.671ex; width:14.866ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle f_{\text{nah}}=250\,{\text{mm}}}" loading="lazy"></span> und <span class="mwe-math-element mwe-math-element-inline"><span class="mwe-math-mathml-inline mwe-math-mathml-a11y" style="display: none;"><math xmlns="http://www.w3.org/1998/Math/MathML" alttext="{\displaystyle v'=2\cdot v}">
<semantics>
<mrow class="MJX-TeXAtom-ORD">
<mstyle displaystyle="true" scriptlevel="0">
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<mi>v</mi>
<mo>′</mo>
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<annotation encoding="application/x-tex">{\displaystyle v'=2\cdot v}</annotation>
</semantics>
</math></span><img src="./_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/84901967058e17a11e0e86d0a5fba6109d87c6c7.svg" class="mwe-math-fallback-image-inline mw-invert skin-invert" aria-hidden="true" style="vertical-align: -0.338ex; width:8.88ex; height:2.509ex;" alt="{\displaystyle v'=2\cdot v}" loading="lazy"></span>.
</p><p>Beispiel:
</p>
<dl><dd>v'(4 Dioptrien) = 2×</dd>
<dd>v'(8 Dioptrien) = 3×</dd>
<dd>v'(12 Dioptrien) = 4×</dd></dl>
<p><span id="Brennglas"></span>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verwendung_der_Lupe_als_Brennglas">Verwendung der Lupe als Brennglas</h2></div>
<p>Der Name Brennglas kommt daher, dass die Konvexlinse die einfallenden <a href="Sonnenstrahlung" title="Sonnenstrahlung">Sonnenstrahlen</a> bündelt und damit die <a href="Energiedichte" title="Energiedichte">Energiedichte</a> des Lichts so stark erhöht, dass brennbares Material wie Papier oder ähnliches entzündet werden kann. Diese Eigenschaft der Linse ist auch der Ursprung für die optischen Fachbegriffe <i><a href="Fokus" title="Fokus">Brennpunkt</a>, <a href="Brennebene" class="mw-redirect" title="Brennebene">Brennebene</a>, <a href="Brennweite" title="Brennweite">Brennweite</a></i> und so weiter.
</p><p>Den größten Einfluss hat dabei der Linsendurchmesser: Je größer, desto mehr Licht(leistung) wird gebündelt.
Daneben bewirkt eine kürzere Brennweite der Linse (also eine höhere Vergrößerung der Lupe) eine <a href="Optische_Abbildung" title="Optische Abbildung">Abbildung</a> der Sonnenscheibe auf einen kleineren <i>Brennfleck.</i> Durch die so erhöhte <a href="Leuchtdichte" title="Leuchtdichte">Leuchtdichte</a> steigt die erreichbare Temperatur bei der <a href="Absorption_(Physik)" title="Absorption (Physik)">Absorption</a> des Lichts im bestrahlten Medium.
Ein idealer Punkt (als <i>Brennpunkt)</i> kann dabei, auch wegen <a href="Linsenfehler" class="mw-redirect" title="Linsenfehler">Linsenfehlern</a>, mit einer realen Linse nie erreicht werden.
</p><p>Ob, beziehungsweise wie schnell ein Material zum Brennen gebracht werden kann, hängt neben der Energiedichte, die das Brennglas liefert, auch von der <a href="Z%C3%BCndtemperatur" title="Zündtemperatur">Zündtemperatur</a> des Materials und den thermischen Bedingungen (Materialdicke, <a href="W%C3%A4rmeleitf%C3%A4higkeit" title="Wärmeleitfähigkeit">Wärmeleitfähigkeit</a>) am Brennfleck ab.
</p><p>Der Brennglaseffekt wird im <a href="Sonnenscheinautograph" title="Sonnenscheinautograph">Heliographen</a> genutzt, um den Sonnenschein eines Tages zu protokollieren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gefahren">Gefahren</h2></div>
<p>Lupen sind bei direkter Sonneneinstrahlung feuergefährlich, da sie Materialien entzünden können, die zufällig vom wandernden Bild der Sonne getroffen werden. Lupen, die nicht in Benutzung sind, müssen mit einer Schutzhülle/Schutzkappe versehen werden oder in einem lichtsicheren Behältnis verwahrt werden. Es sind viele Fälle bekannt, in denen die Dekoration von Lupen (auch Fotoobjektiven) in einem <a href="Schaufenster" title="Schaufenster">Schaufenster</a> einen Brand ausgelöst hat.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Hingegen reicht der Brennglaseffekt von Glasscherben weggeworfener Flaschen nicht dazu aus, Waldbrände auszulösen.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Lupe" class="extiw external" title="wikt:Lupe">Wiktionary: Lupe</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Magnifying_glass?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Lupe</a></span></b>&nbsp;– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Friedrich_Kluge" title="Friedrich Kluge">Friedrich Kluge</a>, <a href="Alfred_G%C3%B6tze_(Philologe)" title="Alfred Götze (Philologe)">Alfred Götze</a>: <i><a href="Etymologisches_W%C3%B6rterbuch_der_deutschen_Sprache" title="Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache">Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache</a>.</i> 20. Auflage, hrsg. von <a href="Walther_Mitzka" title="Walther Mitzka">Walther Mitzka</a>. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 450.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.duden.de/suchen/dudenonline/Lupe"><i>Duden-Stichwort „Lupe“.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 10.&nbsp;Juni 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALupe&amp;rft.title=Duden-Stichwort+%E2%80%9ELupe%E2%80%9C&amp;rft.description=Duden-Stichwort+%E2%80%9ELupe%E2%80%9C&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.duden.de%2Fsuchen%2Fdudenonline%2FLupe">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Dimitris Plantzos, Crystals and Lenses in the Graeco-Roman World, in: American Journal of Archaeology 101 (1997), 451–464, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.jstor.org/stable/507106">online</a></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.vacanzegreche.com/blog/rodi/da-non-perdere/museo-archeologico.aspx?lang=de-DE">https://www.vacanzegreche.com/blog/rodi/da-non-perdere/museo-archeologico.aspx?lang=de-DE</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Münchow: <i>Geschichte der Augenheilkunde.</i> 2. Auflage. Leipzig 1983, S. 170 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.photo.net/discuss/threads/emo-optik-arthur-seibert-octoscop-l.34307/"><i>EMO-Optik Arthur Seibert Octoscop L.</i></a> photo.net,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 26.&nbsp;Mai 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALupe&amp;rft.title=EMO-Optik+Arthur+Seibert+Octoscop+L&amp;rft.description=EMO-Optik+Arthur+Seibert+Octoscop+L&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.photo.net%2Fdiscuss%2Fthreads%2Femo-optik-arthur-seibert-octoscop-l.34307%2F&amp;rft.publisher=photo.net">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Diese Definition ist notwendig, da Lupen und Mikroskope im Gegensatz zu Feldstechern oder Teleskopen keine Vergrößerung haben, da sie Längen auf Winkel abbilden. Wie viel fach vergrößert eine Lupe, die einem erlaubt, 8 mm unter einem Winkel von 11° zu betrachten?</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.swp.de/heidenheim/lokales/kreisheidenheim/Lupe-auf-Fensterbrett-entzuendet-Wohnung-in-Koenigsbronn;art1168195,1781182"><i>Lupe auf Fensterbrett entzündet Wohnung in Königsbronn.</i></a> 26.&nbsp;Dezember 2012,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 10.&nbsp;Juni 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALupe&amp;rft.title=Lupe+auf+Fensterbrett+entz%C3%BCndet+Wohnung+in+K%C3%B6nigsbronn&amp;rft.description=Lupe+auf+Fensterbrett+entz%C3%BCndet+Wohnung+in+K%C3%B6nigsbronn&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.swp.de%2Fheidenheim%2Flokales%2Fkreisheidenheim%2FLupe-auf-Fensterbrett-entzuendet-Wohnung-in-Koenigsbronn%3Bart1168195%2C1781182&amp;rft.date=2012-12-26">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://rp-online.de/nrw/staedte/mettmann/lupe-loeste-brand-aus_aid-9070837"><i>Lupe löste Brand aus.</i></a> 19.&nbsp;Februar 2008,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 1.&nbsp;Juni 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALupe&amp;rft.title=Lupe+l%C3%B6ste+Brand+aus&amp;rft.description=Lupe+l%C3%B6ste+Brand+aus&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Frp-online.de%2Fnrw%2Fstaedte%2Fmettmann%2Flupe-loeste-brand-aus_aid-9070837&amp;rft.date=2008-02-19">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150610132508/http://fudder.de/artikel/2010/05/28/brand-in-betzenhausen-brennglas-effekt-war-schuld/"><i>Brand in Betzenhausen: Brennglas-Effekt war schuld.</i></a> 28.&nbsp;Mai 2010, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Corinna Hartmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spektrum.de/frage/koennen-glasscherben-waldbraende-verursachen/1668836"><i>Können Glasscherben Waldbrände verursachen?</i></a> In: <i><a href="Spektrum_der_Wissenschaft" title="Spektrum der Wissenschaft">Spektrum der Wissenschaft</a>.</i> 26.&nbsp;August 2019,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 25.&nbsp;Juli 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ALupe&amp;rft.title=K%C3%B6nnen+Glasscherben+Waldbr%C3%A4nde+verursachen%3F&amp;rft.description=K%C3%B6nnen+Glasscherben+Waldbr%C3%A4nde+verursachen%3F&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.spektrum.de%2Ffrage%2Fkoennen-glasscherben-waldbraende-verursachen%2F1668836&amp;rft.creator=Corinna+Hartmann&amp;rft.date=2019-08-26&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-s" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4720219-1">4720219-1</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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